Gründungsplenum – Review

Bericht vom Gründungsplenum

Am 13.01.10 fand das Gründungsplenum der ehemaligen Besetzer_innen in M3/ 126N statt. Die Kapelle des Markushauses war sehr gut gefüllt und alle stellten sich die Frage, in welcher Form nun weitergearbeitet werden sollte.

Eine Gruppe von Studierenden und Ehemaligen, die selbst verschiedene Ämter inne haben oder hatten, klärte die ehemaligen Besetzer_innen über die vorhandenen Möglichkeiten auf.
So wäre es zum Beispiel möglich, einen Verein zu gründen. Genauso könne man eine „Hochschulgruppe“ (laut Universitätsleitung existiert dieser Ausdruck nicht mehr) beziehungsweise eine sogenannte studentische Vereinigung gründen. Bei beiden Vorschlägen müsse man allerdings eine klar gegliederte Vorstandschaft einrichten, wogegen sich viele der ehemaligen Besetzer_innen aussprachen.

Außerdem wäre es möglich, ein Referat innerhalb des Fachschaftenrats zu bekommen. Damit wäre man anderen bereits existierenden Referaten gleichgestellt und wäre an die Fakultätsvertretungen angebunden. Als Referat innerhalb dieses Gremiums ist man dem Fachschaftenrat gegenüber berichtspflichtig und diesem gegenüber verantwortlich. Ein Referat bekommt außerdem ein eigenes Budget zur Verfügung.

Das würde die Arbeit der ehemaligen BesetzerInnen erleichtern. Mit dem Budget könne man nämlich noch mehr Öffentlichkeitsarbeit betreiben, was für die zukünftige Arbeitsform angedacht ist. Ein Referat erfordert außerdem ein Grundsatzpapier, das die Richtlinien der Arbeit festlegt.

Als Vorletztes wurde die Form eines Ausschusses oder Arbeitskreises des studentischen Konvents als Organisationsform vorgestellt. Der Konvent besteht zur einen Hälfte aus dem Fachschaftenrat und zur anderen Hälfte aus gewählten Mitgliedern aus der Studierendenschaft.

In solch einem Ausschuss wäre die Anbindung an die offizielle Gremienstruktur gesichert. Auch die Finanzierung der Arbeit würde kein großes Problem mehr darstellen. Außerdem könne die „lose Struktur“ der bisherigen Arbeitsweise wie auch der allgemeinpolitische Anspruch beibehalten werden, betonten die eingeladenen Referenten.

Zudem bestünde die Option, als „loser AK“ zu arbeiten. Hierbei wäre die Anbindung an die offizielle Studierendenvertretung weniger gegeben; ebenso fehlten die infrastrukturellen und finanziellen Vorteile eines Konventsausschusses.

Nachdem die fünf Möglichkeiten vorgestellt wurden, begannen die ehemaligen Besetzer_innen über die Vor- und Nachteile der jeweiligen Arbeitsform zu diskutieren. Eines wurde nach dem Austausch der Argumente für die Gruppe klar: das äußere Erscheinungsbild muss für die zukünftige Arbeit festgelegt werden.

Während der Diskussion stellte sich auch das Bedürfnis für viele der ehemaligen Besetzer_innen ein, sich mit allgemeinpolitischen Themen zu befassen und nicht nur mit Themen, die nur die Universitätsebene betreffen.

Wie man das in den einzelnen Optionen, die gegeben sind, umsetzen kann, muss bis zur nächsten Sitzung geprüft werden.

Nachdem ein erstes Stimmungsbild über die Vorschläge gemacht wurde, beschlossen die ehemaligen Besetzer_innen, dass diese Entscheidung nicht an diesem Abend gefällt würde. Man solle sich noch einmal über die Vor- und Nachteile der Arbeitsformen Gedanken machen. Somit wurde die Entscheidung auf das nächste Plenum verschoben.

Danach wurden kurz die Aufgabenbereiche angesprochen, die zukünftig von Bedeutung sind: die Vorgehensweise der Gruppe im Allgemeinen, die interne Vernetzung der Gruppe in Bamberg, die externe Vernetzung mit anderen Universitäten und die künftigen Aktionen.
Für diese Aufgabenbereiche müssen zumindest Verantwortliche gefunden werden, die sich gerne und regelmäßig mit den Themen beschäftigen.

Auch wenn das Gründungsplenum noch nicht sicher festgelegt hat, in welcher Form die Gruppe weiterarbeiten möchte, darf man hoffen, dass es in der gleichen Weise geschieht wie im letzten Jahr!

Quelle: http://my.feki.de/index.php?option=com_content&task=view&id=861&It%20emid=160


1 Antwort auf „Gründungsplenum – Review“


  1. 1 Singles aus der Schwarzwald-Baar-Bodensee-Heuberg-Region Pingback am 19. Januar 2010 um 4:42 Uhr
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